„ich packe meinen Koffer mit bitcoin“

Auf der Welt leben mehr Menschen, die kein fließend Strom und Wasser haben, aber ein Handy besitzen. Verrückt, aber wahr. Ebenfalls gibt es weniger Menschen weltweit die ein eigenes Bankkonto haben und somit Zugang zu finanzieller Sicherheit. Obwohl die Technologie heute das schon ermöglicht, sind ein Großteil der Menschen von dem Wohlstand abgeschnitten und haben durch zu geringes Einkommen gar keine Chance auf finanzielle Sicherheit oder die Möglichkeit Wohlstand für sich und ihre Familie aufzubauen. Daraus resultiert ein immer stärkeres Gefälle zwischen arm und reich und egal wieviel Spenden, Förderungen und Entwicklungshilfe in die Länder fließen wird sich diese Situation nicht ändern. Es sei denn, alle Menschen haben die gleiche Chancen und Zugang zum Geld…
Aus diesem Grund ist der Bitcoin entwickelt worden. Warum Banken sich dagegen wehren ist auch klar. Denn wer digitale Währungen benutzt, braucht kein anderes Geld, für das entweder Gebühren bezahlt und persönliche Daten, Konsumverhalten, Lebensweisen, ect. zusätzlich bei der Nutzung kontrolliert und abgefragt werden. Den meisten Menschen, die Euro und Dollar benutzen bereitet es kein Problem, wenn die Banken diese Überwachung zur Sicherheit des Geldtransfers die persönlichen Daten an jeder Ecke abfragen, prüfen und speichern…(auch wenn man nicht weiß, wer und wo die Daten gespeichert werden und wie lange…). Wer liest schon das Kleingedruckt? 😉

Egal, seit dem es den Bitcoin gibt ist es auch nicht mehr notwendig bei jeder Geldtransaktion seine persönlichen Daten offenzulegen. Werder für den Sender noch für den Empfänger des Geldes. Denn digitales Geld funktioniert ohne Drittanbieter und ist damit auch schneller, sicherer und vor allem günstiger. Der Gründer der Satoshi School, Jörg Molt hat einen ganz wunderbaren Vortrag mit einem anschaulichen Beispiel geliefert.

Goldgräberstimmung in Island

Bitcoin mining ist ein sehr lukratives Geschäft und nicht nur weil der Preis für Bitcoin in den letzten Tagen kurzzeitig über 2.600 $ geklettert ist wobei viele schon von einer Blase sprechen, die bald zu platzen droht.

Dabei boomt das Geschäft mit dem Bitcoin weltweit und es ist immer noch kein Ende in Sicht. In dem TV-Beitrag wird gezeigt, dass der deutsche Unternehmer Marco Streng, CEO der Genesis Group mit seinem Serveranlagen auf Island das virtuelle Gold abbaut.


„Allein die Stromrechnung für die Server beläuft sich auf mehrere Millionen Euro pro Monat“, so seine Aussage im Beitrag. Was er allerdings mit diesen riesigen Anlagen verdient möchte er nicht sagen. Aus gutem Grund. Denn Bitcoin ist eine ernst zu nehmende Währung, die nicht nur Unternehmer weltweit reich macht, sondern die auch in immer mehr Ländern als digitales Zahlungsmittel akzeptiert wird. Allein der Vergleich zur Deutschen Bank, deren Marktvolumen bei 34,09 Mrd. EURO liegt, hat der bitcoin bereits überboten. Im Artikel der letzten Ausgabe von BTC-ECHO werden diese beiden Marktgrößen gegenüber gestellt. Es ist also eine sehr gute Idee sich mit dieser kryptischen Währung zu beschäftigen und vielleicht jetzt noch einen Teil der gesparten Euros in Bitcoin zu tauschen. Denn auch wenn der Bitcoinpreis seit Jahren steigt und immer wieder starke Schwankungen hat, so wird auf jeden Fall das Marktvolumen in den nächsten Jahren weit aus mehr werden, je mehr Menschen diese Währung nutzen. Analysten prognostizieren den Preis für Bitcoin bis Ende des Jahres auf ein Niveau zwischen 2.000 bis 5.000 USD. Hier ist ein interessanter Artikel auf BTC-ECHO zum Thema Investment in Kryptowährungen.

Ruhr Universität Bochum

bezahlt Pizza mit Bitcoin!

Der Vortrag von Gideon Gallasch (RUB) ist bereits einige Jahre alt, hat aber nichts an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil, denn der Vortrag der Ruhr Universität Bochum zeigte schon 2014 welche Möglichkeiten der Handel und e-commerce durch die Nutzung von Bitcoin hat. Bis heute ist die Anwendung von bitcoin noch weiter verbreitet und seit April 2017 wird diese digitale Währung in Japan offiziell als alternative Zahlungsmöglichkeit anerkannt. Welche Wege sich für den lokalen Handel bieten wird in dem Vortrag sehr einfach durch den Kauf einer Pizza bei einem regional bekannten Lieferservice eindrucksvoll gezeigt. Es scheint also nicht mehr lange zu dauern, bis die Bezahlung mit Bitcoin zu unserem Alltag gehört.

Auch interessant die Vorstellung seines Geschäftsmodells mit den Bitcoin Automaten und weiteren Ideen für die digitale Währung.