Der erste Bitcoin Automat in Deutschland stammt aus Weimar?

Am 15. July 2012 stellte Max Albrecht, damals Kunststudent an der Universität in Weimar seinen Bitcoin Automaten vor. Auf die Idee zu diesem Projekt kam er auf einer Exkursion nach Griechenland, bei der er die Auswirkungen der Eurokrise aus erster Hand erlebte, die  ihn schließlich auf die Idee eines Automaten für das Kryptogeld brachte.
Insgesamt 150 € hat das gesamte Kunstprojekt gekostet, dass ohne Strom auskommt. Hier kann man für den Preis von 1 Euro einen Beleg mit einem Code zu einem Bitcoin Wallet bekommen. Man bekommt also ein Paper Wallet und hat damit den Zugang zum Bitcoin Netzwerk. Mit diesem Projekt wollte der Künstler den Weg aus der digitalen in die analoge Welt darstellen. Anders als bei den neueren Modellen, bekommt man an diesem Automaten nur den Zettel mit dem Code, den man dann im Internet in Bitcoin einlösen kann. Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass weder Verkäufer noch Käufer den aktuellen Gegenwert in Bitcoin bekommen. Denn zwischen Ziehung am Automaten und Bestückung der Wallets kann der Preis deutlich gestiegen oder gefallen sein. Aber da der Einwurf nur 3 Euro kostet, wird in weiterer Zukunft der Automat insgesamt eher von Bitcoin-Kunstsammlern mehr zu Spekulationen anregen, als dass Währungsspekulanten den Automaten stürmen werden. Wer den Automaten besichtigen möchte, findet ihn im Haus der Studierenden der Bauhaus-Uni in Weimar.
(so sieht das Kunstprojekt der Bitcoin Automat aus) Klick!

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