Ethereum Entwickler revolutioniert das Geldsystem

Ethereum:  smart contracts

Vitaliks Buterin, 21-jähriger Programmierer gebürtig aus Russland, hat die Vision einer perfekten Blockchain. Einer globalen Software, die einen un-fehlbaren Austausch von Werten ermöglicht. Blockchain wird immer mehr zum Schlagwort besonders in der Finanzbranche. Nicht nur die Fachmedien überbieten sich mit Berichten und im Herbst 2016 schlossen sich eine Reihe von Banken – darunter Goldman Sachs, JP Morgan, UBS und Credit Suisse – zusammen, um an einem gemeinsamen Standard zu forschen. Mittlerweile ist das Wort „Blockchain“ sogar ins Oxford Dictionary aufgenommen.

Die Begriffe Blockchain und Bitcoin gehören zusammen. Bitcoin ist digitale Währung, die immer mehr Menschen weltweit nutzen. Bei der Blockchain, der Technologie für Bitcoin sind den Entwicklern keine Grenzen gesetzt. Die Macher schwärmen von intelligenten Verträgen, von E-Voting-Systemen, die nicht manipulierbar sind, von einer Technologie, die unsere Welt mit ihren Datenbanken, Archiven und Servern revolutionieren könnte. Und einer der führenden Köpfe ist Vitaliks Buterin. Er lebt mit seinem Entwicklerteam in der Schweiz. Die Schweiz will „Krypto-Valley“ werden und bietet Unternehmen der Kryptoszene beste Bedingungen für Start-ups und Softwareunternehmen.

Dank seines Programms, sagt er, könnte es eines Tages Firmen geben, die sich selbst gehören. Vollständig von Computerprogrammen geführt, die ihre Geschäfte auf der Basis von Smart Contracts – selbstausführenden digitalen Vertragswerken – tätigen. Wie selbstfahrende Taxis, die auf sich selbst registriert sind und ihre Wartung durch die Einnahmen finanzieren. Es ist die kühne Vision, den Kapitalismus an Maschinen abzugeben, die er mit seiner Entwicklung an den Markt bringt. Er ist ein digital nativ, aufgewachsen in Kanada. Seine Eltern wanderten von Russland dorthin aus, als er 6 Jahre alt war. Er kennt beide Welten und schon als 10-jähriger hat er in C++ Programme geschrieben. Als Jugendlicher sich mit Online Spielen beschäftigt und darüber die Schwierigkeit gehabt als Teenager immer zu wenig Geld zu haben. Sein Vater, Software Unternehmer hat ihm von Bitcoin erzählt und Vitalik begann sich damit näher zu beschäftigen.

Wer verstehen will, wie Vitalik Buterin zu einem der führenden Blockchain-Köpfe wurde, muss vier Jahre zurückschauen, als er 17 Jahre alt ist. Damals erzählt ihm sein Vater, ein Software-Unternehmer, von der digitalen Währung Bitcoin. Als Vitalik recherchiert und beginnt die Sache ernst zu nehmen findet er eine Lösung, vor die viele Teenager stehen. Das Problem zu wenig oder kein eigenes Geld zu Verfügung zu haben. Ein bisschen Bargeld, aber kein Zahl-ungsmittel, das man im Netz einsetzen kann um für Online Spiele kaufen zu können. Ihm ging es da wie ein Großteil der Weltbevölkerung. Millionen Men-schen weltweit sind in einer ähnlichen Situation. Keine Kreditkarte, kein Konto.

„Zahlungssysteme haben viel mit Freiheit zu tun“, sagt Vitalik Buterin in einem Interview dem Stern gegenüber und weiter meint er: „Wenn Geld Macht ist und Politik die Organisation der Macht, dann regiert derjenige, der die Geldströme lenkt.“

Aber die Zahlungssysteme im Netz sind auch heute noch eher unter-entwickelt, Geldtransfers unsicher. Und jeder muss immer eine Menge Informationen preisgeben, Kartennummer, Name und Adresse an Unbekannte. Braucht man all diese Informationen? Auf einem Geldschein muss man ja auch nicht seine Adresse schreiben. Um Internetzahlungen tätigen zu können muss man für das fehlende Vertrauen immer wieder bezahlen.
Ein milliardenschweres Geschäftsmodell für Visa, Mastercard oder Paypal.

Aber mit der Blockchain ist eine andere Welt möglich. Bitcoin-Überweisungen sind fast kostenlos. Die Gebühren sind mikroskopisch, egal wie hoch die Summe ist und wohin sie geht. Zudem muss man nur die anonyme Empfängeradresse aus Zahlen und Buchstaben plus den Absender eingeben. Als würde man eine E-Mail verschicken.. Die Banken verstehen langsam, dass diese Technologie ihren Status hinterfragen und überflüssig werden lassen…hier den ganzen Artikel lesen…KLICK

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