Geldwäsche mit Bitcoin?

Der bekannte Bucharutor, Gründer des Medien-und Beratungsunternehmen GEOPOLITIKAL.BIZ, Finanzanalyst und ehemalige Privatbanker, Markus Miller gibt in einem Interview bei nTV seine Einschätzung zur aktuellen Bitcoin Preis-Ralley. Auf die Frage ob Bitcoin eine „Mafia-Währung“ sei, antwortet Miller, dass solche Aussagen reine Panikmache sind. „Geldwäsche gibt es in den unterschiedlichsten Segmenten“, stellt der ehemalige Privatbanker fest. Weiter führt er an: „Dass Russen oder die Mafia den Bitcoin zur Geldwäsche nutzen, halte ich für einen Mythos. Sie kaufen und verkaufen Immobilien, investieren in andere Firmen. So funktioniert Geldwäsche.“

Viele fragen nach Regulierungen der Technologie Währung und auch hier ist für Miller klar: „Auch Schwarzgeld muss erst einmal in Bitcoin transformiert werden. Die Plattformen, auf denen Bitcoins gekauft werden, werden alle überwacht“, sagt Miller. Gegen die Gier, die der immer teurere Bitcoin auslöst, könne aber auch ein Mehr an Regulierung nichts ausrichten. Miller ist nicht der einzige Experte, der sich positiv zum Bitcoin äussert. Es scheinen sich zumindest in Deutschland beim Thema Bitcoin immer noch die Geister zu scheiden. Die einen warnen massiv vor der Kryptowährung und andere sind begeistert über die einfache Möglichkeit bankunabhängig Geld von A nach B zu schicken und noch viel mehr.
Der Kursanstieg seit Anfang August lässt viele Bitcoin Enthusiasten das digitale Zahlungssystem immer mehr im Alltag nutzen. Laut Aussage von Markus Miller ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier zu lande eine Bank den ersten Bitcoin-Automaten aufstellt – wenn auch nur „vorgeschoben“ zu Marketingzwecke.

Denn viele Banken haben den Punkt einfach verpasst, diese Technologie
für sich zu nutzen und haben nun Druck.
In anderen Ländern, besonders in Asien ist man da schon viel weiter.
Es ist nur eine Frage der Zeit. Hier zum ganzen Interview. 

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