“I do feel like cash is becoming a bit of an antiquated institution…

sagt Mr. Steven J. Ehrlich, Bitcoin Magazine in einem Interview mit
, Denver.

wer sich ein wenig im Internet umschaut der erfährt, dass sich viele verschiedene Netzwerke, Aktivisten, Firmen und Experten schon lange mit den Herausforderungen die wir mit der Kryptoszene haben, beschäftigen. Es gibt jede Menge Konferenzen und Magazine, Aktivisten, Softwarehäuser, Freelancer, Forscher, Universitäten, Bankhäuser und alle, die sich im Austausch weltweit über Zusammenkünfte und Kongresse mit Bitcoin beschäftigen. Es ist keine Randerscheinung mehr und vielleicht überrascht dich dieser Beitrag, besonders wenn es in deinem Alltag überhaupt noch gar nicht angekommen ist, dass der Bitcoin heute schon über 1.000 Dollar wert ist. Aber nicht nur das, es gibt offizielle Konferenzen bei denen die NATO eine auf Blockchainbasis programmierte Software vorstellt, die für Kampfeinsätze verschiedene Szenarien zu Schulungszwecken testet. Dezentral, anonym.

Es gibt soviel darüber zu berichten und ich möchte hier noch mal auf das Interview mit Steven Ehrlich vom Bitcoin Magazin zurück kommen.
Hier berichtet er über die Nutzungsmöglichkeiten und Schwierigkeiten,
die sich gesellschaftlich, finanzpolitisch und sozial ergeben, die sich mit der Alternative zum Dollarsystem ergeben. Interessant ist auch die Aussage, wie zentralistisch regierte Staaten, wie zum Beispiel China mit dem Bitcoinhandel umgehen werden.
Denn der Bitcoin ist dezentral und kann von keinem Staat reguliert werden.
Ein Verbot würde einen neuen Wirtschaftszweig im Keim ersticken. Das ist also keine Lösung. Stattdessen wird versucht anders diese Währung in den Griff zu bekommen. Wir werden uns in den kommenden Jahren immer mehr mit ganz anderen Themen als die Finanzkrise beschäftigen. Ob der Euro crasht oder der Dollar an Wert verliert ist keine Frage mehr. Diskussionen um das Bargeld werden eine politisched Antwort brauchen und vor allem braucht es hier Menschen, die sich mit diesem Thema auseinander setzten wollen und können.
Bitcoin wird gerne als das neue Geldsystem gefeiert und wenn man sich den Kurs der letzten Jahre anschaut, kann diese Währung eine sehr gute Anlage sein.  Es beschäftigen sich die großen Bankinstitute mit diesem Thema, denn hier ist ein gutes Geschäft zu machen. Ebenfalls auch der Staat, der sich in der nächsten Zukunft durch diese Technologie mit Fragen des Datenschutz, Rechtsschutz, Privatsphäre für den Menschen beschäftigen. Im Alltag können sehr viele Umwege komplett wegfallen. Verträge und Geldtransaktionen können in Echtzeit, ohne Zwischenhändler direkt, schnell und sicher erledigt werden. Allein diese Vorgänge bis ins Letzte zu verstehen, welche Auswirkungen das gesellschaftlich, sozial und finanziell für jeden einzelnen und damit für den Staat hat, ist ein sehr erfreulicher Gedanke. Eine völlig neue Ära im Umgang mit Menschen und Handel hat begonnen – weltweit – gleichzeitig.

Es ist alles da, bereit genutzt zu werden. Jetzt sind es nur einige wenige, die sich dem Thema ernsthaft widmen. Der große Unterschied zu den vergangenen Jahrhunderten ist, diese Entwicklung und die Vorteile davon ist nicht nur einer kleinen Elite vorenthalten, sondern durch das Internet für jeden zugänglich. Wir leben in einer aufregenden Zeit, in der wir unsere Freiheit nutzen können und sollten, um die Welt zu einen besseren Ort zu machen.
Mit oder ohne Geld, das entscheidet jeder selbst. Wir haben alle die Wahl uns mit dem Thema zu beschäftigen – oder wir bleiben beschäftigt und sind letztendlich nie frei. Wissen ist Freiheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.